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KitzbĂźhel
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KitzbĂźhel [] (mundartlich Kitzbichi []) ist eine Stadtgemeinde mit 8281 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2025) im nordĂśstlichen Tirol in Ăsterreich. KitzbĂźhel liegt rund 95 Kilometer Ăśstlich der Landeshauptstadt Innsbruck im Leukental an der KitzbĂźheler Ache mitten in den KitzbĂźheler Alpen und ist Sitz der Bezirkshauptmannschaft des gleichnamigen Bezirkes. Die Stadtgemeinde liegt im Gerichtsbezirk KitzbĂźhel. Die mondäne Stadt ist international als einer der bedeutendsten Wintersportorte der Welt bekannt und ist wiederholt als bester Skiort in Ăsterreich ausgezeichnet. Der Kurort veranstaltet jährlich das Hahnenkammrennen, das härteste Skirennen der Welt zu dem jedes Jahr Besucher und Prominenz aus aller Welt anreisen.
Contents
⢠Geografie
⢠Stadtgliederung
⢠Nachbargemeinden
⢠Klima
⢠Geschichte
⢠Literatur
⢠Film
⢠Mundart
⢠Tourismus
⢠Sport
⢠Verkehr
⢠Politik
⢠Gemeinderat
⢠Stadtrat
⢠Bßrgermeister
⢠Literatur
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
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Geografie
Kitzbßhel liegt im Leukental der Kitzbßheler Ache, die vom Pass Thurn nordwärts strÜmt, zwischen dem westlich aufragenden Hahnenkamm und dem Üstlich dominierenden Kitzbßheler Horn inmitten der Kitzbßheler Alpen. Die Altstadt liegt auf einer Hochterrasse westlich der Kitzbßheler Ache und zieht sich nÜrdlich auf einen Sßdausläufer des Lebenbergs hinauf.
Stadtgliederung
Nachbargemeinden
Klima
Geschichte
In der späten Bronzezeit (1100 bis 800 v. Chr.) wurde das Gebiet um Kitzbßhel von Menschen besiedelt, die hier auch nach Kupfererz schßrften.
Um 1178 bis 1182 wurde der Name Chizbuhel erstmals in einer Chiemseer Urkunde (dort ist von einem Marchwardus de Chizbuhel die Redecite-ref-1[1]) erwähnt, wobei Chizzo eine bayerische Sippe bezeichnet und Bßhel die geographische Lage der Siedlung auf einer AnhÜhe. Hundert Jahre später bezeugt eine Quelle die Vogtei des Stiftes Bamberg in Kicemgespuchel; in der Stadterhebungsurkunde von 1271 wurde der Ort Chizzingenspuehel genannt.
Kitzbßhel kam 1255 mit der ersten bayerischen Landesteilung zu Oberbayern, Herzog Ludwig II. verlieh Kitzbßhel am 6. Juni 1271 das Stadtrecht, und die Stadt wurde mit einer wehrhaften Mauer befestigt. Da sich Kitzbßhel aber in den nächsten Jahrhunderten durch seine Lage zwischen Pass Thurn und Chiemgau als Handels- und Marktplatz etablierte, stetig wuchs und von kriegerischen Auseinandersetzungen verschont blieb, wurden die Mauern auf HÜhe des ersten Stockes abgetragen und zum Bau von Wohnungen benutzt.
Die Heirat von Margarete von Tirol mit dem bayerischen Herzog Ludwig dem Brandenburger im Jahr 1342 vereinte KitzbĂźhel vorĂźbergehend mit Tirol, das durch die EheschlieĂung bis zum Tode Ludwigs zu einem bayerischen Nebenland wurde, bis die Stadt nach dem Schärdinger Frieden 1369 wieder an Bayern abgetreten wurde.
Durch die bayerischen Landesteilungen gelangten Kufstein und Kitzbßhel 1450 an die Landshuter Linie der Wittelsbacher. Während dieser Zeit wurde der Bergbau in Kitzbßhel systematisch vorangetrieben und ein umfassendes Bergrecht erlassen, das später fßr das gesamte bayerische Herzogtum von Bedeutung werden sollte.
Am 30. Juni 1504 kam KitzbĂźhel dauerhaft an Tirol, nachdem sich KĂśnig Maximilian als Gegenleistung fĂźr seinen KĂślner Schiedsspruch, der den Landshuter Erbfolgekrieg beendete, die vormals Landshuter Ămter KitzbĂźhel, Kufstein und Rattenberg vorbehalten hatte. In den drei genannten Gerichtsbezirken galt aber bis in das 19. Jahrhundert weiterhin das Landrecht Ludwigs des Bayern, so dass diese innerhalb Tirols eine juristische Sonderstellung einnahmen.
Maximilian verpfändete das Gericht KitzbĂźhel, und so stand es Ende des 16. Jahrhunderts unter der lokalen Herrschaft der Grafen von Lamberg, bis am 1. Mai 1840 feierlich die letzten Reste der Feudalherrschaft aufgehoben wurden. Vom Schwedischen Krieg (1630â1635) zeugt die Inschrift âBis hierher und nicht weiter kamen die schwedischen Reiterâ (historisch nicht bezeugbar) in der Schwedenkapelle.cite-ref-2[2]
Die Kriege des 18. und 19. Jahrhunderts gingen an der Stadt vorĂźber, wenngleich sich auch KitzbĂźheler an den Tiroler Befreiungskämpfen beteiligten. KitzbĂźhel gelangte erneut zu Bayern, als Kaiser Franz I. im Frieden von Pressburg Tirol an Bayern abtrat. Nach dem Sturz Napoleons wurde es auf dem Wiener Kongress wieder mit Ăsterreich vereint.
Als Kaiser Franz Joseph schlieĂlich die verworrenen Verfassungsverhältnisse ordnete und im Jahre 1875 die Salzburg-Tiroler-Bahn fertiggestellt wurde, erfuhr die Stadt einen Aufschwung in Wirtschaft und Industrie. Im 20. Jahrhundert wurde KitzbĂźhel zum Ort der Reichen und SchĂśnen, in dem viele Prominente wohnen.cite-ref-3[3]cite-ref-4[4]
KitzbĂźhel hatte das GlĂźck, im Ersten und Zweiten Weltkrieg von ZerstĂśrungen verschont zu bleiben.cite-ref-5[5]
Am 7. und 8. Februar 1925 fanden in KitzbĂźhel die Meisterschaft von Deutschland und Ăsterreich im Skilauf statt.
Während der Zeit des Nationalsozialismus von 1938 bis 1945 war KitzbĂźhel bei fĂźhrenden Nationalsozialisten ein Urlaubsort. Unter anderem Albert Speer, Hermann GĂśring und Leni Riefenstahl waren Gäste; AuĂenminister Joachim von Ribbentrop kaufte einen Bauernhof im Bichlach zwischen Oberndorf und Reith bei KitzbĂźhel. Gleichzeitig organisierte sich illegal eine kommunistische Widerstandsgruppe in KitzbĂźhel mit Verbindungen zum Berliner Robert Uhrig. FĂźnf Mitglieder der Gruppe, Anton Rausch, Andreas Obernauer, Josef Pair, Viktor da Pont und Ignaz Zloczower, wurden nach Bespitzelungen durch die Gestapo 1942 verhaftet und ermordet.cite-ref-6[6]
Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte KitzbĂźhel einen erneuten Aufstieg als Wintersportort. Die Skischule in KitzbĂźhel, die seit 1950 25 Jahre lang von Karl Koller geleitet wurde, fĂźhrte zahlreiche Neuerungen im Skisport ein, u. a. die einheitliche Bekleidung der Skilehrer mit roter ZipfelmĂźtze und rotem Pullover, die zum Namen âRote Teufelâ fĂźr die KitzbĂźheler Skilehrer fĂźhrte. Das in KitzbĂźhel jeweils im Monat Jänner ausgetragene Hahnenkammrennen wurde nach dem Krieg erneut zum internationalen gesellschaftlichen Ereignis.
Seit 2000 ist die Gemeinde Mitglied im KlimabĂźndnis Tirol.
BevĂślkerungsentwicklung
bev-c3-b6lkerungbev-lkerung EinwohnerJahr200030004000500060007000800090001860189019201950198020102040EinwohnerEinwohnerentwicklung von KitzbĂźhelmw-chart-1506b33268e0d414b11dd910b8570545d3be25d690a672446ee582f2ddf55dddc919a37f2f698d0ad9bd7382da54963c826c7dcfb0cc9463cead01df74ea75ed-zr3108161-c0
Kultur und SehenswĂźrdigkeiten
Museen und Ausstellungen
Das Museum KitzbĂźhel bietet fĂźr alle Besucher einen Einblick in die Geschichte und Kultur der Stadt und Region KitzbĂźhel. Im obersten GeschoĂ des Hauses befindet sich die Galerie Alfons Walde, in der 30 seiner Werke ausgestellt sind.
Im Winter 2004 gelang es der Gemeinde, die Ausstellung Buddy Bär nach KitzbĂźhel zu bringen, bevor sie â unter der Bezeichnung The Art of Tolerance â in vielen Städten in aller Welt gezeigt wurde.
SehenswĂźrdigkeiten
Siehe auch:
Liste der denkmalgeschĂźtzten Objekte in KitzbĂźhel
⢠Katharinenkirche, 1360â1365 erbaut, hochgotische Kirche mit Kupferschmiedaltar, markantem Turm mit Spitzhelm und Glockenspiel, das um 11:00 und 17:00 Uhr erklingt
⢠Stadtpfarrkirche und Liebfrauenkirche
⢠GrÜbenkapelle
⢠Christuskirche, 1962 von Clemens Holzmeister erbaut
⢠Das 1903 erÜffnete Grand Hotel Kitzbßhel, von Otto Schmid im Heimatstil erbaut
⢠TanzcafÊ Reisch, 1928 erbaut von Lois Welzenbacher (Architekt der Tiroler Moderne); von ihm stammt auch das Arzthaus Plahl
⢠Berghaus Holzmeister am Kitzbßhler Hausberg Hahnenkamm; erbaut 1930 als Gästehaus von Clemens Holzmeister
⢠Berghaus von Alfons Walde
⢠Fresko von Max Weiler (1951) in der Volksschule Kitzbßhel
⢠3S-Bahn der Firma Doppelmayr
Ortsbildgestaltung
Im Rahmen des europäischen Wettbewerbes âEntente Florale Europeâ wurde KitzbĂźhel 1998 mit einer Silbermedaille in der Kategorie Stadt ausgezeichnet.cite-ref-7[7]
Literatur
Von 2007 bis 2013 konnte ein Schriftsteller mit dem KitzbĂźheler-Stadtschreiber-Literaturpreis fĂźr zwei Monate in KitzbĂźhel leben und arbeiten.
Film
Seit 2013 findet jährlich im August das Filmfestival Kitzbßhel statt. Zu den Veranstaltungen zählt das Open Air am Kitzbßheler Horn.cite-ref-ffkb-welcome-8-0[8]
Von 2001 bis 2020 wurde in KitzbĂźhel die ORF/ZDF-Krimiserie SOKO KitzbĂźhel gedreht, 2020/2021 entstand in KitzbĂźhel die Netflix-Serie Kitz.
Mundart
Die Mundart im Bezirk KitzbĂźhel gehĂśrt zu den sĂźdmittelbairischen Dialekten, einem Ăbergangsgebiet zwischen dem Westmittelbairischen und konservativeren SĂźdbairischen. Im Vergleich zu den umliegenden Gebieten ist die Mundart im Leukental und benachbarten Pillerseetal stark oberbayerisch geprägt. So heiĂt es im alten Dialekt Muich, FĂśid, und stĂłin, während im benachbarten Brixental und Oberpinzgau die ostmittelbairischen Monophthonge MĂźch, FĂśd und stĂśn bereits länger gängig sind. Ebenso spricht man in der lokalen Mundart HĂĽun, rĂĽud und schĂŠĂŠ fĂźr schriftdeutsches Horn, rot und schĂśn, wie in vielen Dialekten Oberbayerns. Das Brixental stellt sich hier auf sĂźdbairische Seite und spricht Hoan, ruat/roat und schea, der Oberpinzgau kennt dafĂźr HĂĽn, rĂĽt und ebenfalls schĂŠĂŠ. Diese Unterschiede sind allerdings im Schwinden begriffen. Einerseits kommen die moderneren Monophthonge Ăź/Ăś vom Brixental ins Leukental und haben die alten Formen schon beinahe vollständig verdrängt. Andererseits hĂśrt man im oberen Brixental fast nur noch ho(u)ch anstatt hoach. Der Trend geht also wie bei allen Dialekten in eine allgemein verständliche Umgangssprache. Die alten Formen des Leukentals werden heute fast nur noch im Pillerseegebiet, welches aufgrund der abgeschiedenen Lage den Dialekt besser konserviert, gesprochen.
Der Museums- und Kulturverein St. Johann in Tirol bietet auf einer eigens dafĂźr angelegten Website eine Sammlung alter DialektwĂśrter und Ausspracheregeln, welche gleichermaĂen fĂźr KitzbĂźhel gelten.cite-ref-9[9] Ebenso als Zeugnis fĂźr die alte Aussprache kĂśnnen die WenkerbĂśgen gelten. Hierbei handelt es sich um BĂśgen mit Standardsätze, welche in der Vorkriegszeit an Schulen im deutschsprachigen Raum ausgegeben wurden und anschlieĂend vom Lehrpersonal in den lokalen Dialekt Ăźbersetzt worden sind.cite-ref-10[10]
Wirtschaft und Infrastruktur
Tourismus
Erste dokumentierte Skifahrten fĂźhrte Franz Reisch 1892 am KitzbĂźhler Horn durch. Das von einem weitläufigen Park umgebene Grand Hotel KitzbĂźhel, von Otto Schmid erbaut, wurde am 1. Juli 1903 glanzvoll erĂśffnet und diente Gästen vornehmlich zur Sommerfrische. Mit der Inbetriebnahme der Hahnenkammbahn im Jahr 1928 setzte intensiver Skitourismus nach KitzbĂźhel ein. Die Projektierung der Luftseilbahn war maĂgeblich durch Alfons Walde, der auch das diesbezĂźgliche Logo entworfen hatte, protegiert worden.cite-ref-11[11]
KitzbĂźhel, am FuĂe des Hahnenkammes (1712 m) und des KitzbĂźheler Horns (1996 m) gilt seither als eines der bedeutendsten Wintersportzentren in Ăsterreich. Gemeinsam mit den Skipisten und Liften im benachbarten Kirchberg in Tirol, Jochberg und am Pass Thurn weist KitzbĂźhel eines der grĂśĂten zusammenhängenden Skigebiete Ăsterreichs auf. Mit rund 9.000 Hotel- und Pensionsbetten besitzt KitzbĂźhel mit seinen Nachbarorten auch eine ungewĂśhnlich hohe Dichte an Fremdenbetten.
Den Urlaubern in Kitzbßhel stehen im lokalen Skigebiet 59 Seilbahn- und Liftanlagen sowie 170 Pistenkilometer zur Verfßgung, hinzu kommen fßr die Langläufer 32 Loipen-Kilometer.
Im Sommer gibt es 120 km mit dem Mountainbike und 500 km mit den Wanderschuhen zu erkundschaften.
Weitere Attraktionen sind die sechs Tennis- und vier Golfplätze, das KitzbĂźheler Schwimmbad, Ăsterreichs einzige Curlinghalle sowie der Schwarzsee.
Besondere Erwähnung verdient der Tourismus im Hochpreissegment, da viele Prominente und der Jetset unter anderem zur Zeit des Hahnenkammrennens hierher kommen.
Zudem ist KitzbĂźhel mit zwĂślf weiteren Ferienorten in den Alpen Mitglied in der Vereinigung Best of the Alps.cite-ref-12[12] KitzSki, KitzbĂźhels wichtigster Skiliftbetreiber, hat es geschafft, bei den World Ski Awards 2020 zum siebten Mal in Folge den Titel Worldâs Best Ski Resort Company zu verteidigen.cite-ref-13[13]
Sport
Zahlreiche erfolgreiche Sportvereine und SportgroĂveranstaltungen tragen zur Bekanntheit von KitzbĂźhel bei. Hierzu zählen insbesondere:
⢠das Hahnenkammrennen (Abfahrtslauf auf der Streif, Slalom am Ganslernhang, Super G auf der Streif), welches jährlich 80.000 bis 100.000 Besucher anlockt und fßr die Region rund 30 Millionen Euro WertschÜpfung bringt. Im Jahr 2015 haben 700 Medienvertreter aus 35 Nationen von den Rennen berichtet.
⢠das Generali Open Kitzbßhel (ATP-Tennisturnier der Herren), welches jedes Jahr im Juli oder August stattfindet.
⢠der EC Kitzbßhel, der momentan in der Alps Hockey League AHL (2. Liga) spielt. Seit Dezember 2006 spielt der EC Die Adler Kitzbßhel in der neuen Eishalle im Sportpark.
⢠der KCC (KitzbĂźhel Curling Club), der als der bekannteste Curling-Club in Ăsterreich gilt.
⢠der KitzbĂźhel-Triathlon, bei dem seit 2007 Rennen im âITU Triathlon World Cupâ ausgetragen werden und wo im Juni 2017 nach 2014 zum zweiten Mal die Triathlon-Europameisterschaften stattfanden.cite-ref-14[14] Am KitzbĂźheler Schwarzsee fanden in den Jahren 2007 und 2008 Weltcup-Triathlons statt, von 2009 bis 2013 war der Ort einer von acht Austragungsorten der Triathlon-Weltmeisterschaftsserie, und zwar der einzige, der nicht in einer Millionenstadt angesiedelt ist.
⢠AuĂerdem fĂźhrt jährlich eine Etappe der Ăsterreich-Rundfahrt auf das KitzbĂźheler Horn.
Verkehr
StraĂe
In KitzbĂźhel mĂźndet die BrixentalstraĂe B 170 vom Inntal kommend in die Pass Thurn StraĂe B 161 von Mittersill nach St. Johann in Tirol.
Eisenbahn
Neben dem KitzbĂźheler Bahnhof existieren mit Hahnenkamm und KitzbĂźhel Schwarzsee zwei weitere Haltepunkte an der Salzburg-Tiroler-Bahn. Während die Haltestellen Hahnenkamm und Schwarzsee ausschlieĂlich von NahverkehrszĂźgen bedient werden, halten am Bahnhof KitzbĂźhel auch FernverkehrszĂźge aus den Richtungen Innsbruck und Graz. Der Bahnhof KitzbĂźhel wurde von 2009 bis 2011 umgebaut und mit barrierefreien Bahnsteigen, Personentunnel und Liften ausgestattet.cite-ref-16[16]cite-ref-17[17]
Politik
Wappen und Flagge
Gemeinderat
Der Gemeinderat besteht aus 19 Mitgliedern und setzt sich seit der Gemeinderatswahl am 27. Februar 2022 aus Mandaten der folgenden Parteien zusammen:
⢠9 ĂVP (BĂźrgermeisterliste Dr. Klaus Winkler, KitzbĂźhel zuerst â KitzbĂźheler Volkspartei â VP) â stellt den BĂźrgermeister und den ersten VizebĂźrgermeister
⢠4 SPĂ (Wir fĂźr KitzbĂźhel, Parteifreie und KitzbĂźheler Sozialdemokraten) â stellt den zweiten VizebĂźrgermeister
⢠3 Unabhängige Kitzbßheler/Innen (UK)
⢠2 FPà und parteifreie Kitzbßheler Bßrger
⢠1 GrĂźne Stadt KitzbĂźhel â Die GrĂźnen
Stadtrat
Der Stadtrat besteht aus sieben Mitgliedern und setzt sich gegenwärtig aus folgenden Stadträten zusammen:
⢠Klaus Winkler (BĂźrgermeister, ĂVP)
⢠Gerhard Eilenberger (1. VizebĂźrgermeister, ĂVP)
⢠Walter Zimmermann (2. VizebĂźrgermeister, SPĂ)
⢠Margit Luxner (Stadträtin, SPĂ)
⢠Gertraud Nothegger (Stadträtin, UK)
⢠Alexander Gamper (Stadtrat, FPĂ)
⢠Hermann Huber (Stadtrat, ĂVP)
BĂźrgermeister
⢠1903â1913 Franz Reisch
⢠1959â1974 Hermann Reisch (ĂVP)
⢠1974â1990 Hans Brettauer (ĂVP)
⢠1990â1998 Friedhelm Capellari (ĂVP)
⢠1998â2004 Horst Wendling (FPĂ)
⢠seit 2004 Klaus Winkler (ĂVP)
Das BĂźrgermeisteramt bekleidet der Steuerberater Klaus Winkler (ĂVP). Er wurde bei den BĂźrgermeisterwahlen am 28. Februar 2016 mit 59 % der Stimmen gewählt (2.479 Stimmen). Ihm zur Seite stehen Gerhard Eilenberger (ĂVP) als erster VizebĂźrgermeister und Walter Zimmermann (SPĂ) als zweiter VizebĂźrgermeister.cite-ref-19[19]
Städtepartnerschaften
⢠Vereinigte Staaten Greenwich in den Vereinigten Staaten, seit 1961
⢠Japan Yamagata in Japan, seit 1963
⢠Vereinigte Staaten Sun Valley in den Vereinigten Staaten, seit 1967
⢠Italien Sterzing in Italien, seit 1971
⢠Frankreich Rueil-Malmaison in Frankreich, seit 1979
⢠Deutschland Bad Soden am Taunus in Deutschland, seit 1984
Historische Schwesterstädte
Städte, denen 1393 wie Kitzbßhel das Stadtrecht von Mßnchen verliehen wurde:
⢠Deutschland Ingolstadt in Deutschland
⢠Deutschland Landshut in Deutschland
⢠Osterreich Kufstein in Ăsterreich
⢠Osterreich Rattenberg in Ăsterreich
PersĂśnlichkeiten
SĂśhne und TĂśchter der Stadtgemeinde
⢠Georg GrĂźnwald (â1490â1530), Reformator
⢠Helena von Freyberg (1491â1545), fĂźhrende Vertreterin der Täuferbewegung
⢠Andreas Faistenberger (1646â1735), Bildhauer
⢠Benedikt Anton Aufschnaiter (1665â1742), Komponist
⢠Simon Benedikt Faistenberger (1695â1759), Maler
⢠Eberhard Ruedorffer (1701â1765), rĂśmisch-katholischer Theologe, Hochschullehrer und Benediktinerpater
⢠Gottlieb von ZĂśtl (1800â1852), Forstwissenschaftler
⢠Franz Christoph Erler (1829â1911), Bildhauer
⢠Max Werner (1893â1972), Politiker
⢠Peter Aufschnaiter (1899â1973), Bergsteiger, Tibetforscher, Agraringenieur und Kartograf
⢠Sigi Engl (1911â1982), Skirennläufer und US-Skischulleiter
⢠Ferdinand Friedensbacher (1911â1987), Skirennläufer und Skispringer
⢠Thaddäus Schwabl (1917â1993), Skirennläufer und Trainer
⢠Karl Koller (1919â2019), Skirennläufer und Skilehrer
⢠Maria Nowak-Vogl (1922â1998), Kinder- und Jugendpsychiaterin, Hochschullehrerin
⢠Pepi Salvenmoser (1926â2016), Skirennläufer und Trainer
⢠Maria Schwarzenbacher (1926â2003), Skirennläuferin
⢠Ernst Insam (1927â2014), KĂźnstler
⢠Johann Grander (1930â2012), Unternehmer
⢠Fritz Huber (1931â2017), Skirennläufer
⢠Anderl Molterer (1931â2023), Skirennläufer
⢠Rosi Sailer (* 1931), Skirennläuferin
⢠Ernst Hinterseer (* 1932), Skirennläufer
⢠Hias Leitner (* 1935), Skirennläufer
⢠Toni Sailer (1935â2009), Skirennläufer und Filmschauspieler
⢠Adolf âAdiâ Bachler (1938â2017), Ăśsterreichischer Eishockeyspieler
⢠Guido Eilenberger (* 1940), Betriebswirtschaftler und Hochschullehrercite-ref-20[20]
⢠Christl Haas (1943â2001), Skirennläuferin
⢠Rainer Steffen (* 1943), deutscher Schauspieler
⢠Rainer Brandner (* 1944), Geologe und Paläontologe
⢠JÜrg Friedrich (* 1944), Schriftsteller und Hobby-Historiker
⢠Herbert Huber (1944â1970), Skirennläufer
⢠Wolfgang Nairz (* 1944), Alpinist und Himalaya-Expeditionsleiter
⢠Rudolf Sailer (* 1944), Skirennläufer
⢠Roman Johann Strobl (* 1951), Bildhauer
⢠Hansi Hinterseer (* 1954), Skirennläufer und Schlagersänger
⢠Thomas Ăberall (* 1959), Freestyle-Skier
⢠Klaus Sulzenbacher (* 1965), Nordischer Kombinierer
⢠Markus Gandler (* 1966), Skilangläufer
⢠Peter Huber (* 1967), Diplomat, Botschafter in Berlin
⢠Georg Haderer (* 1973), Kriminalromanautor
⢠Martin Comploi (* 1975), Radrennfahrer
⢠Alexander Gamper (* 1975), Politiker, Abgeordneter zum Tiroler Landtag
⢠Sebastian Meise (* 1976), Filmregisseur
⢠Peter Seiwald (* 1977), Politiker, Wirtschaftskammerfunktionär und Unternehmer
⢠Bettina Ellinger (* 1978), Volksschuldirektorin und Politikerin, Abgeordnete zum Tiroler Landtag
⢠Eva Ganster (* 1978), Skispringerin
⢠Valentin Schreyer (* 1978), Schauspieler
⢠David Kreiner (* 1981), Nordischer Kombinierer
⢠Andreas HĂślzl (* 1985), FuĂballer
⢠Alois Eberl (* 1986), Posaunist
⢠Lukas Hinterseer (* 1991), FuĂballer
⢠Willi Steindl (* 1992), Rennfahrer
⢠Lisa Hauser (* 1993), Biathletin
⢠Lena Millonig (* 1998), Leichtathletin
⢠Stefan Lauf (* 2002), FuĂballspieler
⢠Tim Wafler (* 2002), Radsportler
⢠Lara Wagner (* 2002), Biathletin
Bekannte Einwohner von KitzbĂźhel
⢠Kassian Singer (1712â1759), Baumeister und Stukkateur
⢠Josef Martin Lengauer (1723â1793), Bildhauer
⢠Matthias Kirchner (1735â1805), Barockmaler
⢠Stefan Silberberger (1877â1965), Bildhauer
⢠Alfons Petzold (1882â1923), Schriftsteller, Buchhändler und Gemeinderat in KitzbĂźhel
⢠Alfons Walde (1891â1958), Maler und Architekt
⢠Leopold Pischl (1891â1985), Skifunktionär
⢠Maria Hofer (1894â1977), Pianistin, Organistin und Komponistin
⢠Hilde Goldschmidt (1897â1980), Malerin
⢠Peter PĂĄlffy (1899â1987), Maler und Grafiker
⢠Leni Riefenstahl (1902â2003), Filmemacherin, Fotografin, Filmschauspielerin, Tänzerin
⢠Ian Fleming (1908â1964), britischer Geheimagent, Autor und SchĂśpfer von James Bond
⢠Heinrich Harrer (1912â2006), Forscher, Bergsteiger und Autor
⢠Trude Lechle (1919â2014), Skirennläuferin, Filmschauspielerin, Kamerafrau
⢠Peter Thomas (1925â2020), Filmkomponist
⢠Christian Pravda (1927â1994), Skirennläufer; wuchs in KitzbĂźhel auf
⢠Michael Killisch-Horn (1940â2019), Kurdirektor, âDie Stimme des Hahnenkammsâ
⢠Maria-Elisabeth Schaeffler (* 1941), Gesellschafterin der Schaeffler AGcite-ref-mm201601-21-0[21]
⢠Uschi Glas (* 1944), deutsche Schauspielerin
⢠Werner Baldessarini (* 1945), ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Hugo Boss AG
⢠Franz Beckenbauer (1945â2024), FuĂballspieler, -Trainer und Funktionär (bis 2015cite-ref-mm201601-21-1[21])
⢠Xaver Schwarzenberger (* 1946), Regisseur
⢠Ireen Sheer (* 1949), Schlagersängerin
⢠Susanne Klatten (* 1962), deutsche Unternehmerincite-ref-22[22]
⢠Haddaway (* 1965), Musiker und Sänger
⢠Fiona Griffini-Grasser (* 1965), Unternehmerin und ModeschÜpferin
⢠Axel Naglich (* 1968), Extremsportler
⢠Maria HÜfl-Riesch (* 1984), deutsche Skirennläuferin
⢠Julian Nagelsmann (* 1987), deutscher FuĂballtrainercite-ref-23[23]
Literatur
⢠Gertrud HeĂ-Haberlandt: Bauernleben. Eine Volkskunde des KitzbĂźheler Raumes. Haymon, Innsbruck 1988, ISBN 3-85218-035-X.
⢠Kitzbßheler Ski Club (Hrsg.): Hahnenkamm. Chronik eines Mythos. Wissen Media, Gßtersloh/Mßnchen 2003.
⢠Emil Arnim Pfeifer: KitzbĂźhel. Sonne und Pulverschnee. Verein âAlte Kitze â Old Kidsâ, KitzbĂźhel 1992.
⢠Karl Prieler: Literaturstadt Kitzbßhel. Im Schatten von Tourismus und Sport. Universitätsverlag Wagner, Innsbruck 2021, ISBN 978-3-7030-6554-5.
⢠Wido Sieberer (Hrsg.): Kitzbßhels Weg ins 20. Jahrhundert. Sparkasse Kitzbßhel, Kitzbßhel 1999.
⢠Wido Sieberer: Stadtfßhrer Kitzbßhel. Tyrolia, Innsbruck 2006, ISBN 3-7022-2700-8.
⢠Wolfgang Straub: Kitzbßhel. Mit Fotos von Gerhard Trumler. Brandstätter Verlag, Wien 2005, ISBN 3-85498-425-1.
⢠Eduard Widmoser (Hrsg.): Stadtbuch KitzbĂźhel. Gemeinde KitzbĂźhel, KitzbĂźhel 1967â1971.
⢠Sabine Pitscheider: Hakenkreuz am Hahnenkamm: Kitzbßhel in der NS-Zeit. In: Horst Schreiber (Hrsg.): Studien zu Geschichte und Politik. Studienverlag, Innsbruck/Wien/Bozen 2024, ISBN 978-3-7065-6348-2.
Weblinks
⢠Eintrag zu KitzbĂźhel im Austria-Forum (im AEIOU-Ăsterreich-Lexikon)
⢠Webpräsenz der Stadtgemeinde Kitzbßhel
⢠Kitzbßhel Gigapixel Panorama (20.000 Megapixel)
⢠70411 â KitzbĂźhel. Gemeindedaten der Statistik Austria
Einzelnachweise
cite-note-11. â Martin Bitschnau, Hannes Obermair (Bearb.): Tiroler Urkundenbuch, II. Abt.: Die Urkunden zur Geschichte des Inn-, Eisack- und Pustertals, Band 2: 1140â1200. Wagner, Innsbruck 2012, ISBN 978-3-7030-0485-8, S. 272 Nr. 744 (b).
cite-note-22. â Der unbekannte Reiter. In: sagen.at.
cite-note-33. â Promi-Trubel in den Alpen. In: Nordkurier, 27. Januar 2015.
cite-note-44. â KitzbĂźhel â Skiurlaub in Tirol zwischen den Reichen und SchĂśnen. In: skitravel.de, 5. Dezember 2008.
cite-note-55. â KitzbĂźhel. In: geschichte-tirol.com, Datenbank des Vereines âfontes historiae â Quellen der Geschichteâ.
cite-note-66. â Karl Prieler: KitzbĂźhel und die Erinnerung. In: Stadt KitzbĂźhel. Mitteilungsblatt der Stadtverwaltung. Jahrgang 17, 9 (September 2013) â (kitzbuehel.at).
cite-note-77. â blumenbuero.or.at
cite-note-ffkb-welcome-88. â Willkommen: Filmfestival Kitzbuehel. In: ffkb.at. Abgerufen am 17. September 2020.
cite-note-99. â St. Johanner Mundartsammlung
cite-note-1010. â KitzbĂźhler Wenkerbogen
cite-note-1111. â Alfons Walde-Biographie (Memento des Originals vom 16. Januar 2018 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂźft. Bitte prĂźfe Original- und Archivlink gemäà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/alfonswalde.com, aufonswalde.com
cite-note-1212. â KitzbĂźhel Mitgliedsprofil bei Best of the Alps
cite-note-1313. â World Ski Awards 2017. In: www.kitzski.at. Abgerufen am 8. Dezember 2020.
cite-note-1414. â Titelkämpfe in KitzbĂźhel. In: sport.tirol, 2017.
cite-note-1515. â Nadja Schilling: Neue Ăra fĂźr Valartis Bank Snow Polo World Cup KitzbĂźhel. 17. August 2016, abgerufen am 6. Oktober 2019.
cite-note-1616. â Bahnhof KitzbĂźhel erĂśffnet. 24. Mai 2011, abgerufen am 23. Januar 2023.
cite-note-1717. â @1@2Vorlage:Toter Link/www.tt.comtt.com (Seite nicht mehr abrufbar. Suche in Webarchiven)
cite-note-181. Eduard Widmoser: Tiroler Wappenfibel. Tyrolia-Verlag, Innsbruck 1978, ISBN 3-7022-1324-4, S. 34.
cite-note-1919. â kitzbuehel.at
cite-note-2020. â Universität Rostock: Guido Eilenberger
cite-note-mm201601-2121. â High Snowciety. In: Manager Magazin, Nr. 1/2016, S. 112â119.
cite-note-2222. â Beckenbauer verkauft Bauernhaus in Oberndorf. In: Tiroler Tageszeitung, 27. November 2015.
cite-note-2323. â Nagelsmann: Deutscher Teamchef wird Tiroler. In: ORF, red, tirol.ORF.at/Agenturen. ORF â Ăsterreichischer Rundfunk, 27. Mai 2024, abgerufen am 7. Juli 2024.